Der spirituelle und nichtspirituelle Mensch

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Zwölf Gegensatzpaare mit denen du dich befassen solltest, wenn du deine Fähigkeiten entwickeln willst um Wunder in deinem Leben zu tun.

Der  Spiritueller Mensch

  1. Denkt multidimensional
  2. Glaubt an liebevolle Führung.
  3. Konzentriert sich auf authentische, persönliche Entfaltung.
  4. Fühlt sich der ganzen Menschheit verbunden.
  5. Kennt eine Dimension jenseits von Ursache und Wirkung.
  6. Wird von etischen Überlegungen, innerer Ruhe und Lebensqualität motiviert.
  7. Meditiert oder arbeitet mit anderen spirituellen Techniken.
  8. Hält Intuition für die Stimme Gottes.
  9. Hält eine gewaltätige Reaktion auf Unrecht selbst für Unrecht. Unterstützt statt dessen das, was er/sie für richtig hält.
  10. Fühlt sich als Teil des Universums und deshalb verantwortlich. Empfindet Ehrfurcht vor seinem Dasein.
  11. Lebt ein Leben des Vergebens.
  12. Glaubt daran, dass er Wunder bewirken kann.

Der Nichtspirituelle Mensch

  1. Ist in dem, was er glaubt und denkt, auf die fünf Sinne beschränkt.
  2. Glaubt, allein im Universum zu sein.
  3. Strebt nach äusserer Macht.
  4. Fühlt sich als vereinzeltes Wesen.
  5. Glaubt allein an das Gesetz von Ursache und Wirkung.
  6. Wird von Leistung, Anerkennung und Besitz motiviert.
  7. Lehnt Meditation und ähnliches ab.
  8. Hält Intuition für unzuverlässige Ahnungen.
  9. Hasst das Böse und bekämpft es. Konzentriert sich aber auf das, was er/sie bekämpft.
  10. Fühlt sich dem Universum weder zugehörig noch verantwortlich.
  11. Ist nachtragen und will sich wegen angeblicher Ungerechtigkeiten rächen.
  12. Glaubt an Begrenzungen. Hält Wunder für unvorhersagbare, glückliche Zufälle

 

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Die Wahrheit ist irgendwo da draußen…

Die Wahrheit ist irgendwo da draußen…
Zitat: Fox Molder, Akte X

Es gibt Menschen die sehr Stolz sind auf ihren hervorragenden Realitätssinn und in deren Welt es keinen Platz gibt für solche Fisimatenten wie Spiritualität oder Energien. Der Standard Satz dieser Skeptiker lautet oft: „Ich glaube nur an das was ich wirklich sehe.“
Das allein wäre ja nicht weiter schlimm wenn diese Realisten auch Menschen mit einer anderen Meinung respektieren würden und ihnen die Luft zum Atmen ließen. Stattdessen machen sie sich aber über diese lustig und stempeln sie als Phantasten oder sogar als Verrückte ab.

Mir ist aufgefallen, dass solche Leute oft überhaupt keine Ahnung über die Materie haben die sie da kritisieren. Das finde ich dabei am aller erstaunlichsten! Wie kann man etwas Kritisieren was man überhaupt nicht kennt? Wie kann man sich so überhaupt ein Urteil über etwas bilden? Auf welche Fakten, wenn man es selbst nicht ausprobiert, es selbst nicht erfahren hat? Wenn ich zum Beispiel, noch nie Kaffee getrunken habe, wie könnte ich mir dann eine Meinung über den Geschmack von Kaffee bilden? Natürlich könnte ich das nicht! Ich muss die Erfahrung, den Kaffee nämlich zu trinken und zu probieren, erst mal selbst machen. Bei solchen trivialen Dingen ist uns das auch sofort klar und selbstverständlich.

Geht es aber um solche Dinge, wie zum Beispiel dem „Heilen durch Handauflegen“, meinen manche Kritiker, sie könnten sich ein Urteil darüber bilden ohne irgendeine Erfahrung damit gemacht zu haben. Und solchen Menschen schenken wir dann auch noch unsere Aufmerksamkeit und glauben dann was diese behaupten. Bilden wir uns doch lieber unsere eigene Meinung bevor wir Anfangen Meinungen von solchen Leuten einfach zu übernehmen und als gegeben hinzunehmen, nur weil diese am lautesten krakeelen.

Das ist vielleicht deren Wahrheit aber ich persönlich habe den Anspruch, mir eine Meinung durch meine eigenen, selbst gemachte Erfahrungen zu bilden.

Thomas Edison der berühmte US-amerikanischer Erfinder und Unternehmer, der unter anderem die Glühbirne erfand, sah sich oft Kritikern ausgesetzt. Als er zum Beispiel versuchte ein Gerät zu entwickeln, dass die menschliche Stimme Aufnehmen und Wiedergeben sollte, versuchten negativ eingestellte Leute ihm einzureden, dass dies nicht möglich wäre. „Schließlich“, so ihr schlagendes Argument, „hat das noch niemand geschafft!“ Edison ließ sich aber nicht beirren und am 18. Juli 1877 erfand er den Phonographen und hörte als erster Mensch eine Aufnahme seiner eigenen Stimme – die erste Aufnahme war Mary had a little lamb. Am 19. Februar 1878 erhielt er für den Phonographen das Patent. Wow! Was wäre wohl passiert wenn Edison auf diese Skeptiker und Schwarzseher gehört hätte? Vermutlich würden wir dann heute Abends bei Kerzenschein hocken!

Ich schäme mich heute dafür, dass auch ich einmal so eine große Engstirnigkeit und Arroganz besaß und andere auf diese Weise herabgesetzt habe. Jeder bekennende Realisten ist meiner Meinung nach ein Sklave seiner eigenen Dogmen. Ich erlaube mir dies so sagen, denn ich war ja selbst einmal einer von ihnen.

Ich gehörte ehrlich gesagt nie zu den Menschen die sich viel aus Spiritualität oder Esoterik machten. Im Gegenteil, ich war immer ein stolzer Verfechter der Logik. Um so bemerkenswerter ist es, dass ich heute als geistiger Heiler arbeite. Hätte mir jemand vor zwanzig Jahren erzählt, dass ich eines Tages als so etwas wie ein „Geistheiler“ arbeiten würde, dann hätte ich ihn vermutlich sofort für verrückt erklärt und möglichst schnell das Weite gesucht.

Mein Vater hatte immer einen bestimmten Satz auf Lager, wenn es um übersinnliche Dinge ging: „Es gibt nichts übersinnliches. Alle diese Dinge sind heutzutage entweder wissenschaftlich erklärbar oder der Fantasie irgendwelcher Spinner und Phantasten entsprungen!“

Seine Worte trug auch ich lange Zeit als meinen eigenen Leitsatz, wie ein stolzer Pfau vor mir her. Hätte ich damals gewusst, was ich heute weiß, dann hätte ich diesen Unsinn mit Sicherheit nicht eine Sekunde mit mir herum geschleppt.
Auch wenn der Weg zur Veränderung und zur Freiheit, hart und beschwerlich war, diese Glaubenssätze durch eine neue, freie und durchweg positive Lebenseinstellung zu ersetzen, würde ich diesen Weg immer wieder wählen, wenn ich sehe, was ich erreicht habe und was aus mir geworden ist.

Aber nehmen wir doch mal die Realität, die, wenn es nach den Realisten ginge, für alle gleich „genormt“ sein soll, etwas genauer unter die Lupe:

Unser Bewusstsein, wie wir es kennen, ist großartig und hochgradig spezialisiert. Unsere physischen Sinnesorgane vermitteln uns für unsere Zwecke die Wahrnehmung der dreidimensionalen Welt, aber sie können aufgrund ihrer besonderen Beschaffenheit auch die Wahrnehmung anderer, ebenso gültiger Dimensionen verhindern oder ausblenden.

Beginnen wir mit unseren physischen Sinnesorganen mit denen wir unsere Umwelt erfassen:

Wir können mit unseren Augen nur 8% des vorhandenen Lichtspektrums sehen. Das bedeutet, dass wir 92% der Wirklichkeit, mit unseren Augen nicht vollständig Wahrnehmen können. Mit unseren anderen Sinnesorganen sieht es auch nicht besser aus. Nehmen wir nur einmal die Sinne eines Hundes im Vergleich zu den unseren. Das Ohr des Hundes ist hoch entwickelt und kann viel höhere Frequenzen wahrnehmen als das Ohr des Menschen. Dazu bewirken die beweglichen Ohrmuscheln des Hundes Geräuschquellen besser dreidimensional orten zu können als ein Mensch.

Auch die Nase des Hundes ist wesentlich empfindlicher als die unsere. So hat der Mensch nur fünf Millionen Riechzellen, ein Dackel 125 Millionen und der Schäferhund bis zu 220 Millionen!

Bereits hier stellt sich mir die berechtigte Frage: Welche Realität hat jetzt mehr Gültigkeit? Die, die der Mensch wahrnimmt oder vielleicht doch eher die des Hundes?

Oder nehmen wir die Wahrnehmung einer Biene. Meinst du, dass eine Biene eine Blume so wahrnimmt wie wir das tun? Mit Sicherheit nicht. Die Biene nimmt Aspekte der Blume war, die wir uns in unseren kühnsten Träumen nicht ausmalen könnten.

Es gibt aber noch eine andere Seite die wir ebenso beachten sollten. Das wenige was wir wahrnehmen, ergänzen wir zu einem eigenen Bild und sind dann felsenfest davon überzeugt, das sei die Wirklichkeit. Aber nach welchen Kriterien formen wir dieses Bild? Natürlich auch nach den Daten die wir im Laufe unseres Lebens angesammelt haben. Daten, die durch individuelle Erfahrungen, Gefühlsfärbungen und Glaubenssätze beeinflusst wurden.

Wissenschaftler haben festgestellt, dass wir unbewusst pro Sekunde etwa 11.000 Eindrücke auf nehmen und im Gehirn speichern, ohne das wir überhaupt etwas bewusst davon mitbekommen. Dabei handelt es sich um Geräusche, Bilder, Gedanken, Gefühle, Gespräche, Musik, Lärm, und, und, und.
Bewusst nehmen wir pro Sekunde nur 9 Eindrücke wahr. Also nur ein Tausendstel der auf uns einströmende Eindrücke.

Anhand dieser Fakten erkennen wir, dass es uns völlig unmöglich ist die komplette Realität vollständig zu verarbeiten, geschweige denn zu erfassen. Wir sind einfach nicht in der Lage die Welt in ihrer ganzen Fülle wahrzunehmen.

Ein Mensch der nun ein bekennender Realist ist und sich bei dieser Aussage allein auf seine physischen Sinne bezieht, stellt sich im gleichen Moment ein geistiges Armutszeugnis aus. Er gibt damit ganz offenkundig zu, dass er sich nur auf die Daten seiner eigenen, eingeschränkten Wahrnehmung bezieht.

Ich bin der Meinung, dass wir sehr vorsichtig damit sein sollten, andere zu Kritisieren, nur weil diese eine andere Erfahrung in ihrer Wahrnehmung von gewissen Dingen gemacht haben, als wir. Bedenken wir die oben genannten Fakten, macht es einfach keinen Sinn, nur eine einzige, für alle Menschen gleich- gültige, so was wie eine „genormte“ Realität, zu tolerieren. Das wäre einfach nur dumm und vermessen.

Die Wahrheit, der gesamten existierenden Realität, ist in Wirklichkeit irgendwo da draußen und sie liegt nur im Auge des jeweiligen Betrachters.

Diese Erkenntnis sollte wir immer im Auge behalten, bevor wir andere Verurteilen und für etwas Kritisieren nur weil wir es im ersten Moment nicht verstehen können.

Jedes Ding hat drei Seiten:
Eine, die du siehst,
eine,die ich sehe
und eine, die wir beide nicht sehen.

Es gibt also drei Wahrheiten:
Meine Wahrheit,
deine Wahrheit,
und die Wahrheit.

Asiatische Weisheit

Marco Hennings

Die Menschen, die aus ihrem Leben etwas machen, sind auch die, die lachen!

Es gibt eine wichtige Regel auf dem Wege der Spiritualität und die lautet: Nimm nichts zu Ernst, den mit der Ernsthaftigkeit ist es so eine Sache. Mir ist klar, dass diese Regel bei einigen Unbehagen auslösen kann, denn in unserer modernen Gesellschaft ist das zur Schau stellen puren Glücklichsein verpönt.

Die ernsten Menschen sind in der Regel in der Mehrheit und sie bestimmen was richtig ist und was falsch ist. Ernste Menschen behaupten zum Beispiel, dass Ernsthaftigkeit ein Zeugnis von Reife sei. Weiterhin wird uns vermittelt, dass Ernsthaftigkeit gleichbedeutend sei mit Autorität, Effektivität, Professionalität oder Kompetenz. Ernsthaftigkeit sei ein erstrebenswerter Zustand, ein Zustand, der nicht hoch genug gehalten werden kann, ja praktisch eine Verpflichtung die absolut lebensnotwendig sei. Was für ein bedauernswerter Unsinn!

Ich kann mich nicht an einen Moment meines Lebens erinnern, in dem Ernsthaftigkeit einen Wert dargestellt hätte. Im Gegenteil. Ich habe die Ernsthaftigkeit in Perfektion gelebt und es hat mir nie etwas eingebracht. Diese Phase meines Lebens war definitiv die dunkelste und traurigste von allen. Wenn du die Ernsthaftigkeit bewusst betrachtest, wirst auch du feststellen, dass sie ein krankheitsorientiertes, zerstörerisches Verhalten ist.

Es ist mir ein Rätsel warum Arbeitgeber dazu neigen, von ihren Angestellten Ernsthaftigkeit zu verlangen, als ob gerade das ein Indiz für Produktivität und Kompetenz wäre. In Wahrheit produziert Ernsthaftigkeit nämlich Stagnation und Lethargie und dadurch sinkt die Produktivität. Unsere Psychologen bestätigen das doch schon seit langem. Menschen lernen schneller, behalten mehr, sind produktiver und schöpferischer, wenn sie gut aufgelegt sind. Sollte das nicht ein erstrebenswerter Zustand sein vor allem für Arbeitgeber? Also ich finde schon. Die Ernsthaften benehmen sich unbewusst ähnlich wie die grauen Männer aus dem Buch von Michel Endes Momo die den Menschen die Zeit stehlen. Die Ernsthaften stehlen auch uns die Zeit und zwar die Zeit unseres kostbaren Glücklichsein. Diese Zeit des Glücks kann uns später niemand mehr zurück geben. Also gibt dein Selbstbild von einem vernünftigen, rationalen, gefestigten Erwachsenen fröhlich auf. Sei unbesorgt, du wirst kindlich, nicht kindisch. Sei wieder verspielt wie du es einmal warst. Verspieltheit bedeutet sich dem bewussten, gesunden, kreativen, kindlichen Zustand zu überantworten. Ohne ernst zu sein, bist du aufrichtig, lebendig und bereit, alles zu sein. Du darfst fröhlich sein. Es ist dein Geburtsrecht.

Also Lache soviel wie du nur kannst. Ein Tag ohne wenigstens einmal gelacht zu haben, ist ein wirklich verschwendeter Tag. Wenn du lachst, werden in deinem Gehirn Beta- Endorphine ausgeschüttet, ähnlich denen, die produziert werden, wenn du Sport treibst oder wenn du Sex hast. Diese Endorphine lassen dich entspannen und die Energien durch deinen Körper strömen. Du wirst offener werden. Du öffnest dich für Gedanken, für den nicht versteh baren kollektiven Verstand und für die Kreativität, die dieser geistigen Verfassung innewohnt.
Beim Lachen verschwinden für einige Zeit alle deine Probleme und Gedanken. Lachen und die Abwesenheit von Gedanken sind untrennbare spirituelle Attribute.
Wenn du deinen Sinn für Humor entwickelst, werden deine Beziehungen spielerischer, spontaner und lebendiger.
Sinn für Humor ist ein geistiger Zustand, in dem du mit Menschen aufrecht sein kannst, ohne sie zu verletzen. Sinn für Humor bedeutet auch über sich selbst lachen zu können und sich selbst nicht zu ernst zu nehmen. Humorvolle Leute erzeugen eine Aura in der sich andere Menschen wohl und sicher fühlen dürfen. Humorvolle Menschen besitzen eine wundervolle Anziehungskraft.

Menschen die sich stattdessen über andere Lustig machen erzeugen eine Aura der Erniedrigung. Solche Menschen versuchen ihre eigene Unzulänglichkeiten zu überspielen und stellen sich damit ein geistiges Armutszeugnis aus. Ein wirklich Humorvoller Mensch achtet immer die Grenzen des anderen.
Beim unkontrollierten Lachen vibriert jede Zelle deines Körpers. Diese Art des Lachens bringt dich in einen Zustand tiefer Entspannung und Zufriedenheit. Lachen ist heilende Energie. Sie strömt aus deinem tiefsten Innern an die Oberfläche, um mit anderen geteilt zu werden. Echtes Lachen ist ansteckend. Auch seine heilende Wirkung ist ansteckend. Wenn du mit einem anderen Lachen kannst, gibt es nichts, was ihr beide nicht überwinden könnt. Wenn du lachst bringst du die Liebe, die du bist, zum wahren, authentischen Ausdruck.

Ich habe bei meiner Arbeit oft mit traumatisierten Menschen zu tun. Und oft gehen diese bei einer Heilsitzung noch einmal durch ihre traumatische Situation. Worauf ich hinaus will ist, dass obwohl der Mensch gerade noch mal sein Trauma durchlebt hat, er am Ende der Sitzung anfängt zu lachen. Manche lachen sogar fast hysterisch. Sobald die Traurigkeit, der Kummer oder der Zorn an die Oberfläche gekommen sind, zeigen sich auch die positiven Gefühle, die vorher noch durch das Trauma gedeckelt wurden. Sobald mein Klient anfängt zu Lachen, weiß ich, dass die Heilsitzung erfolgreich war. Es wundert mich also nicht, dass Lach Yoga Kurse immer beliebter werden und einen großen Zulauf verzeichnen. Lachen ist eben der größte Heiler!

Marco Hennings

Der unsichtbare Bruder

Einer der Gründe, warum ich immer wieder darauf Hinweise weshalb man bei Erkrankungen nicht nur auf die Symptome, sondern vor allem die Ursache für die Krankheit oder des Problems herausfinden sollte, beschreibt mein nächstes Fallbeispiel.

Bei einem meiner Reiki Seminare zum 1.Reiki Grad machte sich bei einer meiner Teilnehmerinnen ein Trauma bemerkbar. Die Aufgabe bestand darin die gerade erlernten Reiki Positionen mit anderen Teilnehmern im Sitzen zu üben. Alle Schüler, bis auf die eine, hatten dabei positive und entspannende Gefühle. Birte ( Name geändert ) hatte folgendes Problem: Sobald der Reiki- Gebende in die Nähe ihres Hals- Chakras kam, verspannte sich ihr Nacken. Außerdem hatte sie das Gefühl, als würde sie einen dicken Kloß im Hals haben der ihr die Luft abdrückt. Des weiteren bekam sie Angst und Panik Gefühle und sie konnte die Tränen kaum zurückhalten. Erst als der Reiki- Gebende Schüler beim Sakral- Chakra angekommen war, beruhigte sich Birte wieder etwas. Alles in allem keine besonders schöne Erfahrung für sie.

Meine Schüler fragten mich natürlich was hier schiefgelaufen war. „Nichts“, antworte ich. „Reiki erfüllt nur seine Aufgabe. Nämlich zu heilen.“

Erstaunte Gesichter schauten mich an. „Aber Marco, Birte geht es nicht besser,“ wandten meine Schüler ein. Birte schluchzte leise vor sich hin. „Das stimmt“, erwiderte ich, „die Reiki Energie hat durch ihre entspannende Wirkung ein altes Trauma geweckt. Es handelt sich hier also um alte Gefühle, die durch die Reiki- Arbeit verstärkt zu Tage traten. Meist liegen diese unmittelbar unter der Oberfläche und werden nur durch ein, sich wehrendes Bewusstsein, in Schach gehalten. Doch in dem, durch die Reiki- Behandlung ausgelösten meditativen Zustand, wird die Schranke geöffnet, und die Gefühle brechen heraus.“

Ich wandte mich an Birte. „Hast du diese Verspannungen auch so im Alltag?“
„Oh, ja sehr oft“, erwiderte sie. „Auch das mit dem Kloß im Hals. Ich bin Sängerin und oft bekomme ich diese Gefühle dann bei einem Auftritt, was äußerst hinderlich ist.“

„Wie lange hast du diese Gefühle schon?“ fragte ich weiter.
„Ich glaube schon immer. Jedenfalls kommt es mir so vor.“

„Wie war deine Geburt?“
Birte antwortete wie aus der Pistole geschossen: „Die Geburt meiner Tochter verlief ohne Komplikationen. Obwohl ich etwas Angst hatte das ihr etwas passieren könnte.“
„ Nein, ich meinte eigentlich, wie deine Geburt war.“ sagte ich um dann hinzuzufügen: „Was meinst du damit, dass du Angst hattest, dass deiner Tochter bei der Geburt etwas passieren könnte?“

„Nun, eigentlich müsste ich einen anderthalb Jahre älteren Bruder haben. Er ist aber bei der Geburt verstorben. Es gab Komplikationen und die Nabelschnur hatte sich dabei um seinen Hals gelegt. Meine Mutter hatte große Angst, dass auch mir so was passieren könnte. Und als ich dann schwanger war, hatte ich auch Angst vor so was.“

Nun war mir alles klar. Ich fragte Birte, ob ich ihr helfen sollte sie von diesen Gefühlen zu befreien.
„Das wäre schön.“ antworte sie.

Ich setzte mich zu ihr und ließ mit Hilfe meiner speziellen Heilmethode, meine Heil-Energie in sie hinein fließen, um sie in einen anderen Bewusstseinszustand zu versetzen. Nach einigen Minuten begann Birte wieder leicht zu weinen. Ich bat Birtes Unterbewusstsein ihr die eigentliche Ursache ihres Problems zu zeigen.

Nach einiger Zeit sah sie ein Bild wo sie zwei Babys mit einer Nabelschnur verbunden sah. Sie erkannte sich selbst und ihren verstorbenen Bruder in diesem Bild. Daraufhin bat ich sie, in die Geschichte ihres Bruders zu gehen. Augenblicklich ging sie unter Tränen in die Geburtsphase ihres Bruders und erlebte seinen Sterbeprozess am eigenen Leib. Sie spürte all die Angst und den Schmerz, den ihr Bruder erleben musste.
Danach fragte ich sie was sie jetzt sehen würde. Birte lächelte und sagte ihr Bruder strahlt und leuchtet förmlich. Ich bat sie ihm in die Arme zu nehmen und ihm all den Trost zu geben, den er damals nicht bekam. Birte ließ sich nicht zweimal dazu auffordern. Sie nahm ihn in ihre Arme und gab ihm all ihre Liebe. Dann sagte sie ihm, dass es jetzt vorbei ist und das er gehen könne. „Von jetzt an bist du frei“. Dann ließ sie ihn gehen.

Als ich Birte in diese Realität zurück holte, bat ich sie ihren Kopf und Nacken zu Bewegen. Sie tat dies ohne irgendwelche Beschwerden. Birte strahlte mich an: „Es ist weg, Marco!“

Wir versammelten uns alle um Birte und meine Schüler fragten mich, was denn nun genau passiert war.

Die Energie des Sterbeprozesses von Birtes Bruder hatte sich nach der missglückten Geburt weiterhin in der Gebärmutter aufgehalten. Als Birte dann den Platz in der Gebärmutter bekommen hatte, um ihren eigenen kleinen Körper zu erschaffen, verband sich diese alte Energie mit all dieser Angst und den Gefühlen, die ihr Bruder beim Sterbeprozess hatte mit Birtes Lebensenergie. Verstärkt wurde das Ganze dann auch noch durch die Angst besetzten Gedanken ihrer Mutter.

Es handelte sich also nicht um Birtes Gefühle, sondern um die ihres Bruders. Als Birte diesen Umstand in der Heilsitzung begriff, konnte sie diese Energien bewusst loslassen und sich selbst von dem Problem befreien. Die Nabelschnur, die beide Babys miteinander verband war nur eine Metapher von Birtes Unterbewussten. Es sollte nur auf die energetische Verbindung der beiden aufmerksam machen.

„Aha“, sagten meine Schüler,“ und was sollen wir tun, falls wir später selbst bei unseren Reiki- Klienten so ein Trauma wecken?“

„Nun, das wird natürlich nicht bei jeden Klienten passieren, aber falls ihr doch einmal in solch eine Situation kommen solltet, dann tut ihr folgendes…“

Falls du, lieber Leser, nun auch wissen möchtest wie du dich in solch einer Situation verhalten solltest, dann kann ich dir nur ans Herz legen eines meiner Seminare zu besuchen, um meine wunderbare Methode des geistigen Heilens selbst zu erlernen.

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Marco Hennings

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