„Leichter Lernen“ Hilfreiche Affirmation für Schule & Co

Diese Affirmation soll Menschen dienen, die den Wunsch in sich verspüren, Lerninhalte besser und leichter aufzunehmen und / oder abzurufen. Oder um allgemein ihre Gedächtniskraft zu verstärken.Für Schule, Studium und so weiter…

Wie Liebe in den Augen eines Kindes aussieht

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Hier nun einige Kostbarkeiten, die beschreiben, was Liebe ist, und zwar aus der Sicht einer Gruppe von vier bis acht Jahre alten Kindern. Falls du vielleicht grade daran arbeitest ein Gleichgewicht in Sachen Liebe herzustellen, solltest du die folgenden Herzerfrischenden Gedanken auf dich wirken lassen, was Liebe ist.

 

  • Wenn dich jemand lieb hat, dann sagt er deinen Namen anders.

 

  • Liebe ist, wenn man Essen geht und dem anderen die meisten von seinen Pommes frites gibt, ohne welche zurück zu wollen.

 

  • Liebe ist, wenn mein Papa für meine Mama Kaffee macht; und dann trinkt er einen Schluck, bevor er ihn ihr gibt, um sicher zu sein, dass er auch gut schmeckt.

 

  • Liebe ist, wenn meine Mama meinem Papa das beste Stück vom Hähnchen gibt.

 

  • Einmal stand ich bei einem Klavierkonzert auf der Bühne und hatte Angst. Ich schaute all die Menschen an, die mich beobachteten, und dann sah ich meinen Papa, wie er mir zu winkte und lächelte. Er war der Einzige. Da hatte ich keine Angst mehr.

Und mein Lieblingszitat:

  • Liebe ist, was an Weihnachten im Zimmer ist, wenn man aufhört, die Geschenke zu öffnen und lauscht.

Ist doch klasse,oder? Und genau darum geht es. Wende deinen Blick nach innen und lausche. Liebe ist was bleibt, wenn die Verliebtheit nachlässt, denn Liebe ist eine endlose Quelle. Verschenke sie. Teile deine Pommes mit jemanden. Gebe jemanden das beste Stück vom Hähnchen. Winke dem Universum zu und lächle.

Mein Wunsch: Kinder mit hoher Selbstachtung

sun-iconWer frei ist von inneren Zwängen, hat sich selbst verwirklicht. Er ist voller Lebensfreude, kennt kein Bedauern, keine Bedenke, keine Selbstgefälligkeit. Er ist sich bewußt, dass er von anderen geliebt und geachtet wird. Die gleiche Offenheit, die er anderen zeigt, wird auch ihm entgegengebracht. Menschen, die frei sind von inneren Zwängen, haben keine Angst vor Ablehnung anderer.

So wie der Mensch sich selbst hochachtet, achtet er seine Natur in jedem anderen Menschen hoch.

Pestalozzi,“Der natürliche Schulmeister 3″

 

  • Wenn Kinder dauender Kritik ausgesetzt sind, werden sie lernen sich und andere zu verdammen. Kinder brauchen die Liebe ihrer Eltern, nicht deren Anklage.
  • Wenn Kinder feindselig behandelt werden, werden sie lernen, zu kämpfen statt zu lieben, und sich und andere zu verletzen.
  • Wenn Kinder lächerlich gemacht und erniedrigt werden, werden sie schüchtern, ängstlich und zurückhaltend. Es zerstört ihr Selbstwertgefühl, ihre Zuversicht und Vertrauen in andere Menschen.
  • Wenn Kindern beigebracht wird, sich zu schämen, werden sie Schuld auf sich und andere laden. Vermeide Kindern Schuldgefühle zu vermitteln, sie werden mit dir später das gleiche tun.
  • Wenn Kinder immer wieder in Angst versetzt werden, steigert sich diese Angst in ihren Bewusstsein proportional zu ihrem Lebensalter.

 

  • Wenn Kinder ermutigt werden, werden sie lernen, selbstbestimmt zu sein und Vertrauen zu sich und anderen zu erleben.
  • Wenn Kinder mit Lob und Wertschätzung aufwachsen, werden sie sich und andere anerkennen.
  • Wenn Kinder akzeptiert werden und zustimmung erhalten, fühlen sie sich von sich selbst angezogen; sie mögen sich und andere.
  • Wenn Kinder bedingungslos geliebt werden, werden sie nicht nur sich selbst lieben: sie werden auch in anderen Selbstachtung erwecken.


 

Die Macht der Worte!

Ein Meister unterrichtete gerade eine kleine Schar Schüler. Da kam ein Bote vom Erziehungs-Minister des Landes mit der Nachricht, der Minister sei in der Schule und wolle alle Lehrer sehen.

Der Meister schickte den Boten zurück mit der Botschaft, er könne nicht kommen, die Kinder zu lehren sei wichtiger. Darauf kam der Minister selbst zum Meister und stellte ihn zur Rede. Er wollte wissen, was für wichtige Dinge er die Kinder lehre, dass er keine Zeit für den Minister habe.

Der Meister erklärte – ich lehre die Kinder die Macht der Worte! Der Minister aber antwortete gereizt- welche Macht können leere Worte schon haben! Da wandte sich der Meister zum kleinsten der Schüler und flüsterte ihm leise ins Ohr, gerade laut genug, dass der Minister es hören konnte – Du gehst jetzt hin und wirfst diesen Mann hinaus!

Da explodierte der Minister vor Wut – was fällt ihnen ein, so mit mir umzugehen! Der Meister aber sagte ganz sanft – eben noch haben Sie die Macht der Worte bezweifelt und doch haben ein paar Worte Sie dermaßen aus dem Gleichgewicht gebracht, dass Sie fast die Kontrolle über sich verloren haben.

Und es waren wirklich nur Worte, denn der kleine Kerl hätte Sie doch unmöglich hinauswerfen können!

Wir haben es selbst in der Hand welchen Worten wir Macht geben wollen und welchen nicht. So einfach ist das, oder?! 😉

Selbstwert; Ein kostbares Geschenk

Bei meiner Arbeit als Heiler begegnen mir oft Menschen die Probleme mit ihren Selbstwertgefühl haben. Sie mögen sich nicht und glauben, dass sie auch sonst niemand mag. Ihre Selbstachtung ist praktisch kaum oder gar nicht vorhanden. Alles was sie tun ist mit Selbstzweifel belastet. Wirklich eine schreckliche Situation. Doch aus welchem Gründen urteilen sie derart hart über sich selbst?

Dazu fällt mir folgende Geschichte ein die ich neulich erst erlebte:

Ein ca. drei bis vierjähriges Mädchen wird von ihrem Papa aus dem Kindergarten abgeholt. Beim Anziehen der Straßenkleidung fragte die kleine ihren Papa mit etwas laxen Tonfall, warum sie wieder diesen doofen Mantel anziehen müsse. Darauf hin schnauzte der Vater sie an, dass sie sich jetzt gefälligst anziehen solle und er ihr jetzt nicht erklären würde, warum sie diesen Mantel anziehen müsse.

Völlig erschrocken, sagte die Kleine dann mit leiser und zittriger Stimme:„Aber Papa! Ich hab dich doch nur ganz höflich gefragt. Deshalb brauchst du mich doch nicht so anschreien?!“ Daraufhin antworte dieser. „Dann stell nicht immer so dumme Fragen. Dann passiert so was auch nicht!“

Nach dieser Aussage verstummte das Mädchen und trotte neben ihrem Vater in Richtung Ausgang. Als sie nach dem Türgriff fasste um sie zu öffnen, bekam sie nicht genug Kraft zustande und konnte die Tür nicht öffnen. Genervt griff der Vater nach der Tür und öffnete sie mit dem Satz: „Du solltest lieber deinen Vater vorher Fragen wie man das richtig macht, bevor du es selbst versuchst. Dann wird das auch was!“

Traurig schaute die kleine zu ihrem Vater auf und ging schweigend mit ihm nach Hause. Was mag wohl nun in ihr vorgehen…?

Für Kinder, die solchen Sätzen und Bemerkungen von Erwachsene schutzlos ausgeliefert sind, ist es wirklich schlimm. Und gerade wenn es in der eigenen Familie passiert. Das sind richtige Killer-Sätze die das Selbstvertrauen und die Liebe eines kleinen Kindes an den Wurzeln zerstören können. Kommentare dieser Art tragen keine Liebe in sich. Und so wird das Kind zum Erwachsenen, begleitet von einem Gefühl der Wertlosigkeit, dem Gefühl versagt zu haben und ohne Bedeutung für sich selbst oder für andere zu sein.

Ihr Leben lang halten sie dann nach Bestätigung Ausschau, die sie nur selten bekommen. Wenn sie dann doch einmal auf jemanden treffen, der sie so nimmt wie sie sind, sind sie dennoch davon überzeugt, dass sie eigentlich nichts wert sind. Beziehungen jeder Art gestalten sich so äußerst schwierig. Vermutlich wird dieses kleine Mädchen, wenn sie solchen Äußerungen oft ausgesetzt ist, immer mehr daran glauben, dass sie nichts richtig machen kann. Sie wird glauben, dass sie nicht liebenswert ist. Höchstwahrscheinlich wird sie gewisse Strategien entwickeln um ihrem Vater zu gefallen und seine Gunst zu bekommen. Ihre Persönlichkeit wird dann in Zukunft auf Sklaverei programmiert sein und auf ein Leben, das auf die Erwartungen anderer ausgerichtet ist.

Wann werden Erwachsene endlich kapieren, dass ihre Kinder nicht dafür da sind, deren Wünsche zu verwirklichen und Erwartungen zu erfüllen? Der Mensch ist auf dieser Welt, um sein Glück auf seine Weise zu leben. Er ist nicht hier um das Leben anderer nachzuäffen. Seelischer Missbrauch hat viele Gesichter und diese ist eine davon, die wir leider in allen Gesellschaftsschichten finden.

Der Vater dieses kleinen Mädchens ist sich seiner Willkür nicht bewusst. Er hat es selbst in seiner Erziehung so erfahren. Leider gibt er das an ihm angerichtete Leid nun an seine eigene Tochter weiter. Ein Teufelskreis von seelischen Missbrauch, der weiter seine Kreise ziehen kann, wenn das Mädchen dann als Erwachsene keinen Weg findet sich von der Schuld besetzten Programmierung zu befreien.

Vater&Sohn

Wir sollten uns immer vor Augen führen, dass unsere Kinder nicht zu uns gekommen sind, um unsere Erwartungen oder unsere neurotischen Bedürfnisse zu befriedigen. Sie wurden in diese Welt hinein geboren, um ihr persönliches Glück zu finden und dieses auf ihre ganz eigene Art und Weise zu leben. Unsere Aufgabe ist es ihnen dabei als liebevolle Vorbilder auf diesem schwierigen Wege zur Seite zu stehen. Hilf ihnen ihr Potential im Glücklichsein zu finden und du wirst dein eigenes Glück in ihnen finden.

Marco Hennings