Der Keller der Tränen

kelWelche Kraft unsere Emotionen haben und welchen Einfluss sie auf unsere Gesundheit tatsächlich ausüben, soll auch die nächste Fallgeschichte erläutern. Eine meiner Heiler Schülerin (nennen wir sie hier mal Helga) klagte, dass sie in letzter Zeit einen aufgeblähten Bauch hatte. Außerdem hatte sie von heute auf Morgen plötzlich Schmerzen unter der Fußsohle. Nachdem es sich nach einigen Tagen nicht besserte konsultierte sie ihre Hausärztin. Diese sagte sofort, nachdem Helga ihre Problematik geschildert hatte, dass es sich um Gicht handeln musste. Die Untersuchung der Blutwerte bestätigte die Vermutung der Ärztin. Helga hatte deutlich überhöhte Harnwerte. Alle Symptome sprachen also für eine Gichterkrankung.

Da Helga aber durch ihre Ausbildung zur Heilerin bei mir wusste, dass den meisten Erkrankungen eine unbewusste Ursache voranging, besuchte sie mich um herauszufinden, ob und welche emotionale Ursache dahinter stecken könnte.

Wie üblich fragte ich zunächst, wann das Ganze den genau angefangen hatte und Helga schilderte mir, dass es kurz nach ihrer Hochzeit begonnen hatte. Sie erinnerte sich, dass sie mit ihrem frisch angetrauten Mann aus den Flitterwochen kam. Sie öffneten den Briefkasten und waren völlig überwältig über all die viele Gratulations- Post die sie bekommen hatten.  Helga schilderte, dass sie und ihr Mann so glücklich aus dem Flitterwochen kamen und sie sich so sehr über all die Briefe von Freunden und Verwanden freute. Aber dann öffnete sie einen Brief von ihrer Stiefmutter und all die Glücksgefühle waren wie weggeblasen. Ihre Stiefmutter war nicht besonders glücklich darüber, dass Helga sich neu Verheiratet hatte und teilte ihr sehr unfreundlich mit, dass sie nun nicht mehr zu ihrer Familie gehören würde. Helga sagte, dass sie von diesem Zeitpunkt an, ständig an ihre Stiefmutter denken musste und permanent ein schlechtes Gewissen hatte. Fast schon wie Zwangs Gedanken. Damit fing alles an und daraufhin bekam sie diesen aufgeblähten Bauch. Aber noch etwas anders veränderte sich, nämlich, dass sie nicht mehr ganz so gut pinkeln konnte. Vorher war das kein Problem alles lief wie es sollte aber von da an gab es Probleme damit. So als würde sich das „Ventil“ nicht mehr ganz richtig öffnen und es würde immer ein Teil zurückgehalten.

Das erklärte natürlich die erhöhte Harnsäurewerte. Den Auslöser hatten wir also geklärt. Es fehlte aber noch die Ursache. Nun begann meine Detektivarbeit. Ich bat Helga sich hinzustellen und lies meine Energie in sie hineinfließen. In wenigen Augenblicken versank Helga in einer leichten Trance und ich sagte ihrem Unterbewusstsein, dass es uns nun zeigen sollte, was die wirkliche Ursache ihres Problems war.

Helgas Stimme und Haltung veränderte sich und ich hatte das Gefühl als würde auf einmal ein kleines Mädchen vor mir stehen und nicht mehr die erwachsene Frau von 55 Jahren. Helgas Unterbewusstsein lief auf Hochtouren und führte uns weit zurück in die Vergangenheit. Helga sah sich als kleines, vielleicht fünfjähriges Mädchen und beschrieb mir die Umgebung in der sie sich grade aufhielt.  Helga sprach mit einer Kinderstimme zu mir und erzählte, dass sie auf der Terrasse vor ihrem Elternhaus allein spielte. Es wirkte trostlos auf sie und Helga fühlte sich nicht wohl. Ich fragte sie, ob noch andere Leute dort wären und ihre Antwort lautete, dass nur ihre Mutter im Haus wäre.

Ich hakte nach, ob es die Stiefmutter wäre, aber es handelte sich um ihre leibliche Mutter. Dann veränderte sich Helgas Stimmung und kleine Tränchen kullerten ihr über das Gesicht.  „Warum weinst du denn?“ fragte ich. „ Mama ist böse auf mich.“ kam Helgas Antwort. Aber warum ist sie denn böse auf dich?“, hakte ich nach. Helga antwortete: Ich weiß nicht. Es droht immer Unheil. Ich habe Angst, ich möchte nicht ins Haus hineingehen.“

Ich bat Helgas erwachsene Anteile auch in die Situation zur Unterstützung für die Kleine. Dann nahm die erwachsene Helga, ihr inneres Kind bei der Hand und führte sie durch die Tür in ihr Elternhaus. Als beide im Haus waren, sah Helga vor ihrem geistigen Auge eine dunkle Kellertür. „Da ist dieser furchtbare Keller“, sagte sie mir. Sanft fragte ich, was denn in dem Keller wäre? Dann brach Helga weinend zusammen und rief:

„Ich!! Ich bin in dem Keller!“

Nach einer Weile erklärte mir Helga, dass ihre Mutter sie immer mit einem Kochlöffel schlug, wenn sie scheinbar etwas falsch gemacht hatte. Manches Mal hörte sie erst damit auf, wenn sich Helga selbst eingepinkelt hatte. Erst dann lies die Mutter von ihr ab. Und zusätzlich wurde Helga damit bestraft, dass sie in den dunklen Keller im Haus musste und dort nicht raus durfte. Manchmal Stundenlang, manchmal sogar Tage lang. Es häufte sich mit den Keller Aufenthalten, als Helgas Mutter einen Liebhaber hatte und die kleine Helga aus dem Weg haben wollte.

„Ich verstehe“, erwiderte ich voller Verständnis und nahm Helga in meine volle Energie der bedingungslosen Liebe.

Daraufhin  weinte sie stärker und krümmte sich vornüber. All die Schockenergie aus der Vergangenheit löste sich aus ihrem Unterbewussten. Als diese Welle vorüber war sagte sie mir, dass sie nun eine große  Wut in sich spüre. „Oh, ich bin so wütend…!“ Ein gutes Zeichen. Die Schock / Trauma Energie hatte diese Gefühle der Wut lange genug unterdrückt und verborgen gehalten. Ich ermutigte sie, dieser Wut jetzt unbefangen Ausdruck zu verleihen.

Da Helga ein sanfter Mensch war und nie jemanden schaden wollte, und sie zusätzlich so erzogen wurde immer lieb zu sein, viel es ihr zunächst etwas schwer dem inneren Impuls einfach nachzugeben. Ich musste ihr also noch etwas Aufmunterung zusprechen. Sanft sagte ich zu ihr: „Du bist unschuldig daran, was mit dir passierte. Es ist dein Recht dich davon frei zu machen. Du kannst nichts falsch machen und du hast auch nie etwas falsch gemacht.  Kämpfe nicht mehr dagegen an. Lass jetzt einfach los…“

Und Helga schrie!

Dies sind die Momente, lieber Leser, in denen ich froh bin in einer Praxis mit sehr dicken und massiven Wänden zu arbeiten. Denn wenn sich solche, seit Jahren zurückgehaltene Wutenergie löst, ist es fast so als hätte jemand eine „energetische“ Handgranate in den Raum geworfen. Es macht ordentlich Wumm!

Nachdem dieser emotionale Knall raus war, erfüllte sich der ganze Raum als nächstes mit einem Schwall von allerlei Schimpfwörtern, die ihr hier nicht wiederholen möchte. Helga schimpfte wie ein Rohrspatz: „Wie kannst du es wagen, so ein kleines Kind so zu missbrauchen?!“

Das ganze dauerte einige Minuten und als diese Wellen heraus war, entspannte sich Helga und ihre Gesichtszüge formten ein lächeln. „Wie fühlst du dich jetzt?“ fragte ich nach.

„Ich bin so erleichtert, Marco!“

Dann bat ich Helga, dass sie nun die kleine Helga aus dem Keller befreien sollte und sie hierher ins jetzt bringen sollte.

(Das Ganze ist natürlich viel komplexer, als wie ich es hier grade beschreibe. Aber ich kann diese Techniken hier nicht genauer beschreiben, da ich verhindern möchte, dass Laien nur anhand von diesen Buchbeschreibungen, sich dazu berufen fühlen ohne Ausbildung mit traumatisierten Menschen zu Arbeiten. Das kann ich natürlich nicht verantworten. Sollten sie Interesse an meiner Arbeit haben und diese selbst professionell erlernen wollen, besuchen sie meine Homepage und melden Sie sich zu einem meiner Seminare an.)

Helga erzählte mir nach der Heilung, dass ihr Vater eines Tages das Sorgerecht für sie bekam und Helga zu sich holte. Er hatte eine neue Frau und diese Stiefmutter, von der am Anfang die Rede ist, zog sie dann mit auf. Die kleine Helga erfuhr jetzt zwar keine körperliche Gewalt mehr, wurde aber psychisch misshandelt. Immer mit dem Hintergrundtenor: Du wirst nur geliebt, wenn du bedingungslos das tust, was wir von dir verlangen. Sei also lieb!

Helga zog sehr früh von zu Hause aus um diesen Repressalien zu entgehen und wurde früh selbständig. Sie zog vom Süden Deutschlands in den hohen Norden. Heiratete und bekam einen Sohn. Von Seiten der Familie her wurde ihr immer klar gemacht, dass sie nicht wirklich dazu gehören würde und egal was Helga auch tat, sie wurde abgelehnt.

Als Helgas Vater verstarb, fühlte sie sich für ihre Stiefmutter verantwortlich und versuchte den Kontakt zu erhalten. Es wurde ihr aber nie gedankt. Stattdessen versuchten man ihr immer weiter Schuldgefühle einzureden um sie zu kontrollieren.  Am Anfang gelang das noch aber wie jeder Sklave sich natürlicherweise nach der Freiheit sehnt, so gelang es auch Helga sich immer mehr davon zu lösen. Trotzdem nagten Schuldgefühle an Helgas Seele.

Ich fragte Helga wie sie sich nun nach der Heilsitzung fühlte. Helga lächelte über das ganze Gesicht. „Ich bin zwar erschöpft aber im positiven Sinne.“ antworte sie. Dann berichtete sie weiter, dass sie ein wunderbares, starkes energetisches Strömen in ihren Beinen, bis in die Füße hinein verspürte. „Ist das normal?“ fragte sie mich fasziniert. „Das fühlt sich wie ein sprudeln an.“

„Das ist sogar ein sehr gutes Zeichen“ antworte ich. „ Die Energie die vorher feststeckte verteilt sich nun wieder richtig in deinem Körper. Der Grund dafür ist, dass du symbolisch, bis heute in dem Keller gefangen warst. Deshalb die Probleme mit den Gicht Symptomen im Fuß, denn unbewusst hattest du immer noch in diesem furchtbaren Keller fest gesteckt. Auch das dein Bauch aufgebläht war, ist ein Anzeichen dafür gewesen, dass deine körpereigene Energie ab der Hüfte nicht mehr richtig abfließen konnte. Auch das Problem mit dem Wasserlassen sollte sich jetzt auflösen. Als du mit dem Löffel geschlagen wurdest, hat sich dein Unterbewusstsein gemerkt, dass deine Mutter damit aufhörte, wenn du dich eingepinkelt hattest. Jedes Mal wenn du wieder geschlagen wurdest, hast du immer schneller eingepinkelt, weil dein Unterbewusstsein dich vor den Schlägen retten wollte. Das hat auch funktioniert und deine Mutter hörte dann auf. Aber das war jetzt so eingespeichert.

Als du dann den Brief erhalten hattest, und das Unbewusste erkannte, dass es sich um ein „Mutter Thema“ handelt, wollte es wie damals dagegen intervenieren. Als Folge musstest du nun als Erwachsene dagegen steuern, sonst hätte dein Unterbewusstsein einfach losgelassen, weil es annehmen musste dass du dich in Gefahr befindest.

„Deshalb habe ich also Probleme mit dem Wasser lassen gehabt? Das ist ja abgefahren, Marco!“ rief Helga aus.

„Genau“, erwiderte ich. „Jetzt als Erwachsene kannst du natürlich mehr dagegen steuern, als du es als Kind konntest. Als Kind warst du den Mächten deines Unterbewussten ausgeliefert. Heute als erwachsene Person muss das Unbewusste andere Wege wählen um auf das Problem aufmerksam zu machen. Es ist erschreckend aber gleichzeitig auch faszinierend, wenn man erstmal realisiert, welche Macht unser Unterbewusstsein in Wirklichkeit über uns und unsere Gesundheit ausübt, ohne das es uns Bewusst ist.“

Ungefähr eine Woche später meldete sich Helga telefonisch bei mir. Ich war natürlich sehr gespannt wie es ihr ergangen war. „Mir geht es sehr gut, Marco.“ teilte sie mir freudig mit.

„Das strömen der Beine hörte abends auf und ich habe keine Schmerzen mehr im Fuß. Mein Bauch ist auch abgeschwollen.“ Dann erzählte sie mir weiter, dass sie am folgenden Tag, nach ihrer Heilsitzung, einen sehr dunklen Urin ausgeschieden hatte, und dass das Wasserlassen nun wieder völlig normal und eine reine Freude war.

„Außerdem kann ich gut schlafen. Fühle mich ausgeruht, ausgeglichen und einfach nur glücklich!“ Helgas lächeln strahlte mich förmlich durch das Telefon an.

„Großartig!“ sagte ich. „ Und wie ist es mit den Zwangsgedanken an deine Steifmutter?“

„Das ist witzig!“ antwortete Helga. „Zuerst habe ich gar nicht gemerkt, dass ich gar nicht mehr an sie dachte. Erst nach einer Woche viel mir plötzlich auf, dass ich mir überhaupt keine Gedanken mehr über sie machte.“ Helga lachte herzlich.

„Das ist irgendwie wie mit einem Tinnitus, der einen das halbe Leben begleitet hat.“ fuhr sie fort. „Ist der Piep Ton auf einmal verschwunden, bemerkt man es gar nicht, weil man ja davon überzeugt ist, dass der da sein muss.“

Wir schmunzelten beide.

„Es ist jetzt Ok für mich, Marco. Ich bin meiner Stiefmutter nicht böse und verzeihe ihr. Auch meiner Mutter verzeihe ich und lasse los. Endlich bin ich frei von Schuldgefühlen und habe beschlossen kein Opfer mehr zu sein. Es geht mir gut!“

Dann sagte Helga mir, dass sie aber schon erschrickt sei, als die Wut aus ihr herauskam und sie so furchtbare Sachen gesagt hat. Das wäre im normalen Leben nie ihre Art, sich so ordinär auszudrücken.

„Ich weiß“, antworte ich. „es gibt verschiedene Kindertypen und du gehörst zu den sanften Typen.  Du würdest nie jemanden anschreien, oder böse auf ihn sein. Eher nimmst du die Schuld auf dich, als sie anderen zu geben. Ein Großteil der Wut, die aus dir herauskam, stammte nicht von dir, sondern von deiner Mutter. Auch die ordinären Schimpfworte kamen von deiner Mutter und nicht von dir. Jedes Mal wenn deine Mutter dich geschlagen hat, ist all ihre Hassenergie in dich eingedrungen und hat sich in deiner Kinderseele festgesetzt. Obendrein haben sich ihre Schimpfworte auch noch zusätzlich in deinem Unterbewusstsein vergraben.“

Bei körperlichen Übergriffen stehen wir unter Schock. Besonders Kinder können sich dagegen nicht wehren. Ganz besonders wenn die Gewalttätigkeiten von ihren Eltern ausgehen, die sie ja eigentlich beschützen sollten.  Es ist als würden wir von einem Blitz getroffen werden und die körpereigene Energie wird nach draußen gesprengt. Die Wut oder Hass Energie des Täters, fährt dann ungebremst in unser System und setzt sich dort fest. Dort verbleibt sie dann bis sie sich reaktiviert. Das kann manchmal viele Jahre dauern. In Helgas Fall erst  50 Jahre später. Der Auslöser war in ihrem Fall der Brief der Stiefmutter. Die Ursache ihres Problems lag aber noch viel tiefer wie wir nun wissen. Alles fing bei den Misshandlungen durch die leibliche Mutter an.

An diesem interessanten Fallbeispiel erkennt man sehr gut, welche Komplexität sich an psychologischen, wie aber auch an energetischen Vorgängen im Körper und im Unterbewussten, hinter einer Erkrankung ablaufen. Und deshalb ist es so wichtig, dass wir immer Körper, Geist und Seele in eine Behandlung einfließen lassen.

Einige Wochen später traf ich Helga wieder und es ging ihr immer noch hervorragend. Keines der damaligen Symptome war zurückgekehrt. Bis heute ist sie Symptom frei!

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Sind Flüche wirklich wirksam? Ein reales Fallbeispiel eines Heilers

Viele Menschen glauben daran von anderen verflucht worden zu sein. Ist so etwas überhaupt möglich?

Anhand meines nächsten Fallbeispiels werdet ihr erfahren, dass die Ursachen in den meisten Fällen eigentlich „irdischer“ Natur sind. Die meisten vermeintlichen Flüche haben einen völlig anderen Ursprung als wir uns das vorstellen können.
Hier gehts zum passenden Blog Artikel :  Verflucht noch mal

Marco Hennings Geistheiler & Reiki Lehrer in Hamburg

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Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?

SM88

Eine junge Frau, ungefähr 29 Jahre alt, kam zu mir in eine Heilsitzung.
Nennen wir sie hier einmal Julia.
Julia berichtete mir, dass sie unter starken Zwängen und Ängsten litt und das schon seit vielen Jahren. Sie erzählte mir weiter, dass sie, bevor sie schlafen ging, erst einige Rituale durchlaufen musste, bevor sie ins Bett gehen konnte. Sie schaute in jede Ecke ihres Zimmers, unter das Bett, in den Schrank und sie durchsuchte auch die anderen Räume. Erst wenn sie ganz sicher war, dass sich niemand dort versteckt hatte, traute sie sich ins Bett zu gehen.
Aber selbst, wenn sie nun wusste, dass wirklich niemand in ihren Räumlichkeiten versteckt war überfiel sie eine starke Angst. Manchmal steigerte es sich sogar zu richtigen Panikattacken und sie zitterte völlig eingeschüchtert unter ihrer Decke. An Schlaf war kaum zu denken. Irgendwann schlief sie dann endlich ein, aber der Stress vor jedem Einschlafen hinterließ tiefe seelische Spuren.

Bald entwickelte Julia Vermeidungsstrategien, um eine ruhige Nacht zu bekommen . Eine davon war zum Beispiel, dass sie sehr lange damit verbrachte ihre Zähne zu reinigen, damit sie das zu Bett gehen verzögerte. Eine andere Methode war, dass sie versuchte immer öfter bei Freunden zu übernachten oder einige ihrer Freunde übernachteten bei ihr zu Hause. Ihre dritte Strategie war, dass sie sehr an ihrem Freund klammerte und so oft wie nur möglich versuchte, mit ihm zusammen zu sein. Was die Beziehung mittlerweile schon belastete.

Aber immer klappte das natürlich auch nicht und sie musste auch mal allein schlafen. Julia versuchte eine Psychotherapie, aber in der Gesprächstherapie fand sie keine Erleichterung.

Sie hörte über einen Freund von mir und in ihrer Not wendete sie sich nun an mich. Einen Geistheiler. Normalerweise würde sie nicht zu so jemanden wie mir gehen, berichtete Julia weiter, aber weil ihr der Bekannte so viel Gutes über meine Arbeit berichtete, wollte sie es einfach mal ausprobieren. Ich lächelte, denn mir war klar, dass viele Leute Vorurteile Heilern gegenüber haben und oft erst in ihrer Not nach dem letzten Strohhalm greifen. Ich nahm es aber nicht persönlich, denn ich konnte es nur allzu gut nachvollziehen; es gab mal eine Zeit, wo auch ich geistiges Heilen als völligen Blödsinn abgetan habe. Aber das ist eine andere Geschichte.

Ich fragte Julia, was dann Schlimmes passieren könnte, wenn sie vor dem Schlafen gehen nicht alles durchsuchen würde und wann sie denn zum allersten Mal diese Ängste verspürt hatte.

Sie antwortete, dass dort jemand sein könnte, der ihr etwas Schlimmes antun wollte. Vielleicht so etwas wie der schwarze Mann. Wann genau es angefangen hatte konnte sie mir nicht sagen, aber es muss so Anfang der Pubertät begonnen haben.

Da Ängste solcher Art nicht einfach aus dem Nichts erscheinen und immer eine Ursache haben, fragte ich weiter, ob sie als Kind eventuell etwas Schlimmes erlebt hätte?

„Ja“, sagte sie, „da war mal etwas, was mich bis heute nicht so richtig loslässt.“ Dann berichtete Julia mir weiter, dass sie als junges Mädchen mit einer Schulkameradin auf dem Weg nach Hause war und sie plötzlich von einem Jugendlichen von hinten mit einem Fahrrad geschnitten wurde. Der junge Mann wendete, fuhr zurück und schubste Julia in ein Gebüsch, dann stürzte er sich auf sie und begrapschte sie.

Die Schulkameradin floh und rief laut um Hilfe. Julia wehrte sich heftig und der Junge ließ von ihr ab und flüchtete auf dem Fahrrad. Julia konnte sich gut an den Vorfall erinnern und berichtete weiter, dass ihre Mutter kam und die Polizei informiert wurde. Der Junge wurde aber nie ermittelt und das Leben ging normal weiter. Den Jungen hat sie nie wieder gesehen.

Ich fragte Julia, ob ihre Mutter oder ihre Eltern denn über den Vorfall mit ihr gesprochen hätten und sie sagte, dass das Ganze nicht aufgebauscht werden sollte und niemand mit ihr darüber gesprochen hätte.

Ich zählte eins und eins zusammen und ich verstand nun, warum Julia so viele Jahre später unter solchen Ängsten und Zwangshandlungen litt.

Wir begangen mit der Heilung und ich stellte mich neben Julia, um sie in mein Energiefeld aufzunehmen. Gleichzeitig sprach ich einige Worte, um ihr Bewusstsein herunterzufahren, damit ihr Unterbewusstsein die Regie übernehmen konnte. Wenig später erlebte Julia den Vorfall noch einmal, diesmal aber in einen geschützten Rahmen, mit der Möglichkeit, sich von dem damals erlebten Schock selbst zu befreien.

Julias Körper bewegte sich hin und her und einige Tränen liefen über ihr Gesicht. Ich fragte sie, was sie wahrnehmen würde und sie berichtete, dass sich die ganze Szene nochmal in ihrem Geiste abspielen würde. Sie berichtete den Vorfall nun detaillierter und ich munterte sie dabei auf, den ganzen Schock nun gehen zu lassen. (dazu arbeite mit einer bestimmten Technik, die ich hier jetzt nicht im Detail darstellen werde. Ich biete aber Seminare an, wo man diese spezielle Arbeit erlernen kann)

Julias Körper bog und schüttelt sich und sie weinte jetzt sehr stark. Ein Zeichen dafür, dass sich der Schock löste. Das Trauma schüttelte sich förmlich aus Julias Körper. Ich begleitete und unterstützte Julia dabei mit sanften Worten bis die erste Woge des Schocks vorüber war. Eine zweite folgte, diese aber nicht mehr so stark wie die erste und auch hier wartete ich einfach ab, bis es vorüber war. Dann huschte ein Lächeln über Julias Gesicht und ihr Körper stabilisierte und beruhigt sich.

Ich fragte Julia wie es ihr jetzt ginge. „Viel besser. Ich bin richtig erleichtert“, war ihre Antwort. Anschließend gab ich Julia die Möglichkeit, ihren Frieden mit diesem Täter zu machen und ihm auf der mentalen Ebene all den Schmerz, der ihr von ihm zugefügt wurde zurück zu geben. Dadurch löste Julia alle Schuldgefühle und Ängste auf, die sie so lange Jahre seit diesem Vorfall mit sich herum getragen hatte. Mental nahm sie zum Schluss noch die kleine Julia in ihre Arme und nahm sie mit in ihrem Herzen, aus der Vergangenheit, hierher ins Jetzt. In die Gegenwart.

Wir beendeten die Heilung und besprachen das grade Erlebte. Ich erklärte Julia, dass sie durch diesen Vorfall ein Trauma erlitten hatte. Dadurch, dass sie damals den Schock nicht ausschütteln konnte und auch keinen Ansprechpartner hatte, also darüber nicht reden konnte, hat sich der erlittene Schock in ihrem Unterbewussten festgesetzt.

Sobald die Pubertät einsetzt, kann so ein verborgenes Trauma reaktiviert werden, das zunächst durch eine Schutzfunktion ins Unbewusste verdrängt wurde, um die akute Situation heil überstehen zu können. Ganz genau so, wie es in ihrem Fall passiert war. Julias Unterbewusstes sendete dann diese Ängste, die eigentlich aus der Vergangenheit stammten, da das Unterbewusste keine Zeiten kennt. Für das Unbewusste ist alles JETZT. Es handelte sich also nicht um reale Ängste, sondern das Unterbewusste erinnerte praktisch an bereits stattgefundene Ängste aus der Vergangenheit. Als würde das Unterbewusste sagen wollen: „ Pass auf, das darf dir nicht nochmal passieren! Sei auf der Hut!“ Ich erklärte Julia weiter, dass sie ähnliche Symptome produzierte, die der Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) sehr nahe kommen. Ein traumatisierter Kriegsveteran sieht auch oft hinter jedem Busch einen Gegner, obwohl sein letzter Kampfeinsatz schon viele Jahre her ist und er schon längst wieder in seinem Heimatland zurückgekehrt ist. Auch hier ist das Unterbewusste des ehemaligen Soldaten immer noch in der Vergangenheit gefangen und sendet die falschen Gefühle aus, damit sich solch ein Vorfall (z.B. ein Angriff von feindlichen Soldaten aus dem Hinterhalt) nicht wiederholen kann.

Julias Symptome traten interessanterweise meist erst vor dem Schlafen gehen auf. Der damalige Überfall geschah aber am helllichten Tag auf der Straße.

Ich kann mir das nur so erklären:

Im Schlaf / Schlafzimmer fühlen wir uns in der Regel geborgen, aber auch verletzlicher als tagsüber im Alltag. Hier sind wir seelisch völlig „nackt“ und angreifbar. Als Kinder sind wir auch relativ hilflos, wenn wir angegriffen werden. Vielleicht war das der Grund dafür, warum die Probleme immer dann auftraten, wenn Julia schlafen gehen wollte.

In der Heilsitzung konnte Julia diese alte Traumatisierung nun in einem geschützten Rahmen aus ihrem Unterbewussten lösen und sich durch meine Unterstützung selbst davon befreien / heilen.

Ich bat Julia, mich eine Woche später anzurufen um mir zu berichten, wie es ihr ergangen war. Als sie sich meldete, merkte ich schon an ihrer Stimme, dass alles in Ordnung war. „ Ich bin überglücklich, Marco. Ich habe keine Angst mehr und schlafe wie ein Baby sofort ein. Obwohl ich allein bin. Ich muss keine Rituale mehr durchlaufen oder zuerst meine Wohnung nach dem vermeintlichen schwarzen Mann durchsuchen. Das ist so ein großartiges Gefühl für mich, endlich frei leben zu können. Vielen lieben Dank!“

Bis heute ist Julia angstfrei.

Copyright by Marco Hennings Geistheiler & Reiki Lehrer in Hamburg

Kontakt:  Geistiges Heilen in Hamburg

Liebe bedeutet Heilung

Lalilu

 Seit vielen Jahren helfe ich Menschen dabei ihre höchsten Potentiale zu erreichen. Dabei arbeite ich mit einer Methode die man geistiges Heilen nennt. Da es viele   Missverständnisse und Vorurteile über dieses Thema gibt, setze ich mich sehr dafür ein, dass über diese besondere Kunst mehr Aufklärung betrieben wird. Geistiges  Heilen ist eine hohe Kunst und richtig angewendet, ein großartiges Werkzeug um Menschen zu helfen. Die meisten Menschen denken vermutlich beim geistigen Heilen zuerst ans Handauflegen. Viele Heiler bevorzugen beim Heilen auch tatsächlich das reine Übertragen von Energien durch Handauflegen. Für mich persönlich beinhaltet und bedeutet geistiges Heilen aber viel mehr als nur das.

Ich weise immer wieder darauf hin, wie wichtig es ebenso ist, nicht nur die Symptome einer Krankheit oder eines Problems zu betrachten, sondern vor allem die Herkunft, also die Ursache zu ergründen. Heiler sind, so wie ich es verstehe, unter anderem auch gute Detektive. Denn Detektivarbeit macht tatsächlich einen sehr großen Anteil meiner Arbeit aus. Geistiges Heilen bedeutet auch die Komplexität und Mehrdimensionalität von Körper, Geist und Seele wirklich zu verstehen, in der Heilung mit zu berücksichtigen und in Harmonie miteinander zu bringen. Aber das allerwichtigste bei meiner Arbeit ist die Kraft der Liebe! Denn Heilung bedeutet nicht, einen Aspekt des Denkens, der Gewohnheiten oder des Zustandes einer Person zu verändern, damit sich eine Verbesserung in ihrem Leben einstellen kann. Ein wichtiger Aspekt für eine erfolgreiche Heilung ist die vollständige Akzeptanz der Person, so wie sie gerade im Moment ist. Heilung geschieht durch bedingungslose Liebe. Oder etwas anders ausgedrückt: Durch das bedingungslose Akzeptieren des anderen so wie er ist.

Ich will in einer Heilsitzung niemanden verändern. Denn sobald ich jemanden verändern will ist bereits in meinem Hinterkopf, dass diese Person eigentlich nicht gut genug ist. Ich lehne sie dann auf der unbewussten Ebene ab. Sobald ich also jemanden von seiner Krankheit heilen will lehne ich ihn als unvollständig, unvollkommen ab. Wenn das passiert richtet sich eine mentale Barriere auf und unter solchen Bedingungen wird keine Heilung eintreten können. Ein Heiler heilt eigentlich niemanden. Nur der Heilsuchende kann sich selbst von seinen Problemen befreien, wenn er es denn wirklich und vom Herzen für sich wünscht und der Heiler in der Lage ist seinen Klienten bedingungslos anzunehmen. Krankheit entsteht nicht durch Zufall oder weil ein Mensch vielleicht schlechtere Gene hat als ein anderer. Ebenso wenig weil man sich bei einem strafenden Gott versündigt hat oder das Universum einen einfach mal ärgern wollte. Eine Krankheit entsteht und beginnt zu allererst immer in unserem eigenen Geiste. Und zwar in einem Augenblick der Abwesenheit von Liebe.

Kommt ein solcher Mensch nun zu einem Heiler, dann stellt dieser die Energie und Liebe zur Verfügung die dieser hilfesuchende Mensch braucht, um die Ursache für seine Erkrankung zu erkennen und zu verstehen was die wirkliche Ursache für sein Problem ist. Er schaut also nicht mehr auf seine reinen Symptome sondern bekommt die Gelegenheit hinter die Kulissen des Unterbewussten zu schauen. Sobald diese Erkenntnis vom Unbewussten ins Bewusstsein aufgestiegen ist kann Heilung geschehen. Wir alle sind immer wieder mal Heiler in unserem Leben. Nur ist uns das meist nicht bewusst. Eine Mutter zum Beispiel, die liebevoll ihr Kind tröstet nachdem es hingefallen ist, ist eine Heilerin. Jeder der einem anderen in einer Notsituation liebevoll zur Seite steht ist ein Heiler. Wir alle können solche Dinge tun. Die Liebe ist unser stärkster Verbündeter um Heilung zu bewirken. Es ist also eigentlich nichts besonders und jeder Mensch könnte geistiges Heilen praktizieren. Zuerst kommt die Liebe und erst danach kommen Techniken, in denen Heilenergien eingesetzt werden können ins Spiel. Was tun wir denn z.B. zuerst wenn wir Bauchschmerzen haben oder eine dicke Wange durch Zahnschmerzen? Wir legen eine Hand auf die betreffende Stelle. Dies geschieht völlig intuitiv und ohne darüber nachzudenken. Warum tun wir das? Was macht das für einen Sinn? Weil dieses Wissen immer noch tief in unser aller Unterbewussten als Instinkt abgespeichert ist.

Und es tut uns, obwohl wir eigentlich wissen sollten dass es nichts bringt, gut. Jedenfalls sagt uns der sogenannte gesunde Menschenverstand, dass es nichts helfen wird. Was tut aber die Mutter um ihrem Kind zu helfen wenn es Bauchweh hat? Sie legt ihre Hände auf den Bauch und streichelt ihn. Und wie schnell ist der Schmerz dann gemildert oder sogar verschwunden? Ist das Einbildung oder Placebo? Nein, es handelt sich um altes Wissen das für uns alle, zumindest unbewusst, noch abrufbar ist. Es ist die Liebe und Energie der Mutter die dem Kind Linderung bringt. Und daran erinnern wir uns auch noch dunkel als Erwachsener.

Vor einiger Zeit wurde mir eine Geschichte zugetragen in der sich ein wahres Wunder abspielte. Eine Australierin brachte Zwillinge zur Welt. Es kam allerdings zu Komplikationen und beide Babys waren in Lebensgefahr. Schließlich teilten die Ärzte in Sydney der Mutter mit, dass das Mädchen überlebt habe – der Junge sei allerdings leider verstorben. Die Ärzte brachten den Eltern ihren für tot erklärten Sohn, damit sie sich von ihm verabschieden konnten. Die Mutter nahm ihn zur Brust und drückte ihn fest an sich. Das Baby zeigte kein Lebenszeichen. Doch die Mutter konnte sich einfach nicht von ihrem Sohn verabschieden, sie umarmte und streichelte ihn weiter – zwei Stunden lang. Dann plötzlich hörte sie einen Atemzug. Doch die Ärzte erklärten, dass es sich nur um einen Reflex handle. Aber in diesen Augenblick öffnete der winzige Junge seine Augen. „Zuerst atmete er ein, dann öffnete er die Augen und er begann sich zu bewegen. Das war ein Wunder“, schildert die überglückliche Mutter. Die Ärzte konnten es auch kaum glauben und ein Arzt wiederholte immer wieder: „Ich kann nicht glauben, was passiert“! Heute erfreut sich der Kleine, genau wie seiner Schwester, bester Gesundheit.

Ich habe schon von einigen solcher Geschichten gehört. In England, zum Beispiel, gab es einen recht ähnlichen Fall. Ein Kind wurde geboren und zeigte kaum Lebenzeichen. Es lag im Sterben und die Hebammen und eine Schwester warteten händeringend auf einen zuständigen Arzt der sich aber verspätete. Die Schwester bat dann einen Heiler um Hilfe der zufällig grade in der Nähe der Station war. Dazu muss man wissen, dass in England in einigen Krankenhäusern auch geistige Heiler arbeiten dürfen. Er nahm also das Baby in seine Arme und gab ihm Energie und Liebe. Das Baby erholte sich innerhalb von 15 Minuten. Als der Arzt dann endlich kam, schilderten die Hebammen ihm überglücklich, was sich gerade zugetragen hatte. Der Arzt untersuchte das Baby konnte aber nichts Ungewöhnliches feststellen. Nichts deutete mehr auf das vorrausgegangene Drama hin. Der Arzt ermahnte die beiden sich doch bitte professionell zu verhalten und sie sollten nicht solchen Unsinn verbreiten. Sie hätten sich das alles nur eingebildet und dem Baby hätte nie etwas gefehlt.

An diesen Beispielen sehen wir, welche große Rolle die Liebe spielt, wenn es um Gesundheit und Heilung geht. Liebe ist als Arzt des Weltalls bezeichnet worden, als die Medizin die alle Krankheiten heilt. Liebe ist fähig, alle Leiden zu heilen, denn sie ist mehr als ein Gefühl oder eine Geisteseigenschaft. Liebe ist eine Geisteskraft.

Was unterscheidet einen guten Heiler von einem großartigen Heiler? Der großartige Heiler ist in der Lage seine Klienten vollkommen in seiner Liebe aufzunehmen. Ich habe viele Heiler in meinem Leben kennenlernen dürfen und die erfolgreichen, die schon fast so etwas wie Wunder bewirkten, waren immer die, die voller Liebe für ihre Patienten waren. Solche Heiler sind ausnahmslos sehr bescheidene Menschen, die kein Interesse daran haben mit ihren Heilungserfolgen in irgendeiner Weise zu prahlen. Im Gegenteil, sie spielten ihre Erfolge sogar noch herunter. Solchen Heilern ist ihr Ego nicht wichtig. Sie haben verstanden, dass die Liebe ihr Verbündeter ist und dass sie ihre Erfolge dieser wunderbaren Kraft zu verdanken haben. Sie verstehen die wirkliche Natur der spirituellen Gesetze und für sie hat geistiges Heilen nichts mit übersinnlichen oder paranormalen Praktiken zu tun.

Copyright

Marco Hennings

Geistheiler & Reiki Leher in Hamburg

Kontakt:  Geistiges Heilen in Hamburg

„Eines Tages, nachdem wir Herr der Winde, der Wellen, der Gezeiten und der Schwerkraft geworden sind, werden wir uns in Gottes Auftrag die Kräfte der Liebe nutzbar machen. Dann wird die Menschheit, zum zweiten Mal in der Weltgeschichte, das Feuer entdeckt haben.“

Teilhard De Chardin

Ferneinweihung oder Fern-Entweihung?

Ein sehr heiß diskutiertes Thema in der Reiki Szene ist zurzeit das sogenannte Ferneinweihen. Also die Einweihung in die verschiedenen Reiki Grade, wobei kein Reiki-Lehrer räumlich anwesend sein muss. Ich werde öfter gefragt was ich persönlich davon halte.

Nun, ich selbst bin Kampfsportler und trainierte diese Kunst viele Jahre sehr intensiv. Deshalb fällt mir ein gutes Beispiel dazu ein. Ich traf mal einen anderen Kampfkünstler der mir berichtete, dass er auch Reiki Meister sei. Ich fragte ihn wer sein Lehrer sei und darauf sagte er mir, er habe die Einweihungen über eine Lehrerin aus dem Internet bekommen. Er habe alle Grade bis zum Reiki –Lehrer über Ferneinweihungen gemacht und würde demnächst auch andere Leute in die Reiki-Grade einweihen wollen. Ich fragte ihn wie er denn die Einweihungszeremonie erlernt habe, wenn er die Einweihung doch übers Internet erworben hatte. Darauf sagte er, dass er per E-Mail auch die Einweihungszeremonie als PDF Datei bekommen hat. Er wüsste genau was er zu tun hätte. Dann fragte er mich, wer denn mein Kampfsportmeister sei. Ich sagte ihm darauf, ich hätte ein paar gute Bücher von einem Meister Namens so und so gelesen und ich sei nun bereit als Schwarzgurt andere in der Kunst des Kampfsportes auszubilden. Daraufhin schaute er mich fassungslos an.

„Das ist nicht dein Ernst!“, sagte er. „Natürlich nicht, “ erwiderte ich, „ich wollte dir nur klarmachen, dass man Reiki nicht mal ebenso, anhand eines Buches oder anhand einer PDF Datei mit ein paar Infos lernen kann. Geschweige denn, dann auch noch als Reiki-Lehrer aufzutreten und andere darin auszubilden. Beim Kampfsport scheint dir das auch ganz klar zu sein. Beim Reiki meinst du aber, dass du das einfach so machen könntest. Schon erstaunlich, findest du nicht?“  Er schaute mich nachdenklich an. „Darüber habe ich nicht nachgedacht. Mir war nicht bewusst, dass da so viel Verantwortung auf mich zukommt.“ „Ja aber sicher“, sagte ich. „Natürlich hast du eine Verantwortung sobald du Schüler ausbildest, das ist doch genauso wie in jeder anderen Disziplin auch.  Als Kampfsportler brauchst du doch auch erst mal eine gewisse Erfahrung bevor du Schüler unterrichten darfst. Was könntest du nicht alles falsch vermitteln oder deine Schüler könnten sich untereinander sogar verletzen, wenn du nicht genau darüber Bescheid weißt, was du da tust. Wenn du aber keine Erfahrungen hast, was willst du deinen Schülern lehren?“ „Ich verstehe was du meinst“, sagte er, „wenn ich Fragen habe kann ich mich immer an meinen Kampfsport- Meister wenden. Ich profitiere durch seine jahrelangen Erfahrungen.“ „Richtig“, sagte ich, „und genauso ist es  beim Reiki. Ich glaube, dass es schwierig für dich sein könnte deinen Reiki-Schülern den richtigen Support zu geben.“

Ein Beispiel: Vor einiger Zeit wurde mir folgende Geschichte zugetragen: Eine junge Frau machte ihren Reiki- Meister Grad bei einer Dame die ihre Reiki- Ausbildung über das Internet, per Ferneinweihungen, erhalten hatte. Die junge Frau hatte noch keinen einzigen Reiki Grad und dieser Reiki- Anwärterin wurde von der „Internet Meisterin“ geraten, alle drei Grade hintereinander zu machen. Was im Klartext bedeutete: Erster, zweiter und dritter Reiki- Grad an ein und demselben Tag. Kurze Zeit später stürzte die frisch gebackene Meisterin in ein tiefes seelisches Loch. Sie bat ihre Reiki- Lehrerin um Hilfe. Daraufhin bekam sie eine interessante Antwort: „Das ist dein Problem. Du bist jetzt eine Reiki- Meisterin.“

Dazu braucht man nichts zu sagen, oder? Jedem gut ausgebildeten Reiki- Lehrer wäre klar gewesen, dass das menschliche Chakren- System step by step an die neue Energie angepasst werden sollte und die einzelnen Reiki- Grade  auch deshalb über einen längeren Zeitraum vergeben werden. Es hat also schon seinen Sinn, warum die Reiki- Ausbildung in verschiedene Grade aufgeteilt wurde. Sonst hätte man dies auch nicht tun müssen und man könnte jeden Menschen sofort in den dritten Grad einweihen. Die Erfahrung der alten Lehrer hat aber wohl gezeigt, dass dies so nicht möglich ist, weil es zu Problemen führen kann. Somit endschied man sich wohlweislich für die Aufteilung in verschiedene Grade. Aber woher sollte das die Internet Reiki-Lehrerin wissen, wenn sie es nicht von ihrer Lehrerin gelernt hat?

Und das ist  mein Problem mit den Ferneinweihungen. Ich habe persönlich nichts dagegen wenn sich jemand dafür entscheidet eine Reiki-Einweihung über das Internet zu machen, solange er dies für sich selbst macht. Auch kann derjenige dann gerne andere mit Reiki Behandeln, wenn er das wünscht. Sobald derjenige aber meint er könne dann auch noch Reiki- Lehrer sein, dann kommen wir in einen für mich sehr grenzwertigen Bereich, den ich nicht mehr gut heißen kann.

Mir ist klar, dass alles immer schneller geht. Mir ist auch klar, dass viele  keine Zeit oder auch keine Lust mehr haben sich aufzuraffen um mühselig etwas zu erlernen. Da scheint es erst mal verlockend zu sein, eine Einweihung zu einem Reiki Grad nach Hause geschickt zu bekommen, so als hätte man etwas bei Amazon bestellt. Und dann ist so eine Ferneinweihung meist noch viel günstiger als ein richtiges Seminar zu besuchen. Was will man mehr? Das ist doch ein richtiges Schnäppchen, oder?!

Aber leider leidet so die Qualität der Reiki Kunst. Reiki hat so eine lange Tradition hinter sich. Und  lange hat es gebraucht um aus dem Licht der Esoterik-Szene der 80 Jahre zu kommen nur um nun dem Halbwissen und der Agonie anheimzufallen? Ich denke, dass sollte so nicht sein!

Wer also autentisches Reiki lernen möchte, sollte zu einem richtigen, handfesten Reiki-Lehrer gehen und von dessen Erfahrungen profitieren. Ich persönlich habe den hohen Anspruch, meinen Schülern so viel wie möglich von meinen Erfahrungen mitzugeben. Ich gebe meinen Schülern viele Fallbeispiele aus meinem eigenen Erfahrungsschatz mit auf den Weg, damit sie später mit der Reiki Kunst viel Freude haben.

Ich habe großen Respekt vor dem Erbe des Mikao Usui  und für mich ist es sehr wichtig, dass die Reiki Kunst nicht verramscht und ausgeschlachtet wird, als wäre sie irgendein Dumping Artikel ohne Seele.

Copyright Marco Hennings

Geistheiler & Reiki Lehrer in Hamburg

Reiki lernen? Kontakt:  Geistiges Heilen in Hamburg

Der Rettungshubschrauber

Nach Unfällen leiden viele Menschen Monate- oder sogar jahrelang unter Schmerzen, selbst wenn es keine offensichtliche Ursache für den Schmerz gibt.
Dennoch hat der Schmerz viele Gründe. In erster Linie, und das wird oft übersehen, wäre ein fortdauernder Schockzustand an zuführen. Ein durch einen Unfall verursachter Schock kann Monate- und manchmal sogar jahrelang andauern. Geistiges Heilen ermöglicht eine Freisetzung der Schockenergie und ebnet somit den Weg zur Gesundung.

Erschöpfungszustände und Burnout gehören leider mehr und mehr in unser Alltagsbild. Alles um uns herum wird immer schneller und damit erhöht sich auch der Verbrauch unser körpereigenen, energetischen Reserven. Tragen wir zusätzlich, ohne unser Wissen, ein Trauma in uns, das im Unterbewussten gedeckelt wird, kostet uns das zusätzlich Energie und im schlimmsten Fall werden wir krank.

Es passiert selten, dass man ein Trauma mit den Symptomen von Energielosigkeit in Verbindung bringt. Meist wird Stress oder eine ungesunde Lebensweise dafür verantwortlich gemacht. Oberflächlich betrachtet liegt das natürlich auch nahe. Eins spielt hier aber zum anderen und es ist sehr wichtig bei Problemen, wie zum Beispiel Burnout, Depressionen, oder auch allgemeiner Energielosigkeit, nach den Ursachen zu forschen und diese ebenfalls aufzudecken.

Im nächsten Fallbeispiel geht es um Lena ( Name wie immer geändert ), 32 Jahre alt. Lena bat mich um eine Reiki- Sitzung. Sie erklärte mir, dass sie sich in letzter Zeit oft schlapp und energielos fühle und das sie Schwierigkeiten mit dem einschlafen und durch schlafen hätte. Sie gab ihrem Lebensstil die Schuld dafür, da sie viel arbeitete und dadurch viel Stress hatte.

Wir begangen mit der Reiki- Sitzung und als ich meine Hände über ihren Bauch und über den Brustbereich hielt, klagte sie über leichte Schmerzen an diesen Punkten. Später fragte sie mich, warum sie dort Schmerzen verspürt habe. Ich antwortete ihr, dass es sich um ein „Echo“ aus einer anderen Zeit handele. Ich fragte sie, ob sie in der Vergangenheit vielleicht einen Unfall gehabt hatte, wo diese Bereiche in Mitleidenschaft gezogen worden waren. Lena berichtet mir daraufhin, dass sie als ca. 2 jährige von einem Pferd getreten worden wäre und deshalb 3 Monate in einem Korsett im Krankenhaus gewesen wäre.

In diesen beiden Bereichen hatte sie das Pferd damals mit seinen Hufen getroffen. Eigentlich hatte sie heute damit überhaupt keine Schwierigkeiten. Die Sache war damals verheilt und längst vergessen. An den Unfall konnte sie sich selbst nicht mehr erinnern. Sie wusste es nur durch die Erzählungen ihrer Mutter.

Aus Erfahrung wusste ich, dass solch ein körperliches Trauma viel Energie verbrauchte um es im Unterbewussten zu halten. Solch ein Körpertrauma kann uns Jahrelang, oder sogar ein ganzes Leben lang, begleiten ohne dass wir es wissen. Dieser Zustand würde sich auch nicht durch mehrere Reiki- Anwendungen beheben lassen. Lena würde dadurch vielleicht für ein paar Tage mehr Energie zur Verfügung haben und es würde ihr für einige Zeit etwas besser gehen. Sobald diese Energie aber verbraucht ist, würde sie wieder mit dem selben Problemen zu mir kommen.

Ich riet Lena also eine Heilsitzung zu machen, da mit Reiki in diesem Fall nur die Symptome des Energiemangels behandelt würden. Für eine dauerhafte Besserung war es einfach sinnvoller die Ursache aufzudecken.

Wir verabredeten uns also für eine Heilsitzung und ich eröffnete unseren Termin mit einem Vorgespräch, in dem ich Lena genauer über ihr Leben und ihrer Vergangenheit befragte. Als wir zu der Frage kamen, ob Lena irgendwelche Phobien hatte, antworte sie mir, dass sie ohne Licht nicht einschlafen könne. Aus diesem Grund lies sie beim Einschlafen immer eine kleine Lichtquelle im Zimmer brennen, damit sie keine Angst haben musste. Auf meine Frage, was denn schlimmes passieren würde, wenn sie das nicht täte, antwortete sie: “Es könnte jemand kommen.“ Genauer konnte sie diese Angst nicht definieren. Sie hatte einfach das Gefühl, es könnte dann „etwas“ oder „jemand“ kommen. Diese Interessante Info erweckte meine Aufmerksamkeit und ich behielt sie im Hinterkopf.

Nachdem ich alle wichtigen Informationen erhalten hatte, erklärte ich Lena meine Arbeitsweise und danach begannen wir mit der Heilsitzung. Ich stellte mich neben sie und spürte sofort wie die Energie durch meine Hände, auf ihr körperliches Energiesystem einwirkte und in Lena hineinfloss. Nach einiger Zeit entspannte sie sich und die ersten Bilder stiegen vor ihrem geistigen Auge auf. Sie schaute im Geiste auf ihre Füße und sah kleine Kinderfüße im saftigen, grünen Gras stehen. Es war Sommer und Lena berichtete, dass sie mit ihren Eltern auf einen Bauernhof gewesen wäre und allein auf dem Gelände herum lief.

Sie erblickte ein Pferd und näherte sich diesem von hinten und zog ihm am Schweif. Das Pferd trat plötzlich aus und die kleine Lena flog durch die Luft und landete hart auf dem Boden. Da lag sie nun und wusste nicht wie ihr gerade geschehen war. Lena berichtet weiter, dass ihre Mutter schreiend und weinend zu ihr gelaufen wäre und versucht habe sie aufzuheben. Sie war völlig in Panik, lies dann aber von Lena ab und lief weinend zurück zum Haus.

Offenbar hatte sie Hilfe angefordert, denn nach einiger Zeit kam ein Hubschrauber und landete auf der Wiese. Zwei Sanitäter kamen und legten Lena auf eine Trage und machten sie fest. Lena sagte mir, dass sie große Angst verspürt habe. Sie dachte sie müsse sterben, denn ihre Mutter war so aufgeregt gewesen und habe so schrecklich geweint. Dann hob der Hubschrauber vom Boden ab und Lena war allein mit dem Sanitäter. Sie wollte bei ihrer Mutter sein, aber offenbar durfte sie nicht mitfliegen. Nach einiger Zeit landete der Hubschrauber und Lena wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Dort wurde sie von anderen Leuten untersucht und man legte ihr eine Art Korsett um. Lena fand das alles ganz schrecklich und sie mochte all diese Leute nicht, die sich da so um sie bemühten um ihr zu helfen. Für Lena waren diese Leute an den Schmerzen und der Trennung von ihrer Mutter schuld. Sie verstand ja nicht, dass man ihr nur helfen wollte. Nach der Prozedur wurde sie in ein Zimmer gebracht, wo ihre Eltern sie erwarteten.

Lena war froh ihre Eltern zu sehen. Von einer Schwester wurde sie in ein Bettchen gelegt. Ihre Mutter saß neben den Bettchen und ihr Vater stand davor, schaute auf Lena und schüttelte den Kopf. Als ich Lena fragte was sie bei diesem Bild empfand, antworte sie:“ Ich möchte so gerne von meinem Vater in den Arm genommen und getröstet werden. Aber er steht nur da und schüttelt mit dem Kopf. Warum nimmt er mich nicht in seine Arme?“ Lenas Stimme klang sehr traurig.

Ein Mann im Kittel betrat als nächstes das Zimmer und Lenas Eltern sprachen mit diesen fremden Menschen. Dann ging der Arzt und nach einiger Zeit verabschiedeten sich Lenas Eltern von ihrer Tochter um nach Hause zu fahren. Für Lena ein neuer Schock. Warum musste sie allein hier bleiben? Sie konnte das nicht verstehen. Sie blieb also allein zurück und langsam wurde es Dunkel draußen. Lena konnte nicht schlafen und sie beobachtete das Licht, was durch den Schlitz der Tür in ihren dunklen Raum eindrang.

Plötzlich öffnete sich die Tür und ein Mann mit Kittel kam ins Zimmer. Er ging zu Lena und drückte ihr Gesicht zur Seite während er ihr befahl leise zu sein. Dann hantierte er an dem Korsett herum. Lena bekam Panik und es tat ihr weh. Nach einiger Zeit hörte der Mann endlich auf und ging ohne ein Wort zu sagen aus dem Zimmer. Lena war fix und fertig mit den Nerven und schlief irgendwann erschöpft ein. Lena musste lange im Krankenhaus bleiben und diese unangenehme Prozedur wiederholte sich in regelmäßigen Abständen. Eines Tages kamen ihre Eltern nicht nur zu Besuch, sondern nahmen sie endlich auch wieder mit nach Hause. Das Korsett wurde ihr abgenommen und sie konnte endlich wieder spielen und mit ihrer Familie zusammen sein. Nach und nach verblasste die Erinnerung an den Unfall.

Als Lena mit ihrem Rückblick endete sagte sie, dass sie jetzt noch ein Bild sehen würde. Als ich sie fragte, was genau sie jetzt sehen würde, antworte sie, sie würde die kleine Lena weinend in einem dunklen Krankenhausflur stehen sehen. Sie wäre ganz allein und wirke zurück gelassen. Ich wusste diese Botschaft von Lenas Unterbewusstsein klar zu deuten und schickte die erwachsene Lena in dieses Bild hinein. Die Erwachsene wollte die kleine Lena sofort in ihre Arme schließen, wozu ich sie auch gleich ermunterte. Lena brach in Tränen aus, als sie die Kleine in ihren Armen hielt. Die alte Schockenergie löste sich endlich und nach all diesen Jahren konnte Heilung eintreten. Die erwachsene Lena gab der Kleinen all den Trost und die Liebe die sie damals nicht bekommen hatte.

Ausserdem erklärte sie der Kleinen, dass sie immer für sie da sein wolle und sie mitnehmen wolle, um sie in ihrem jetzigen Leben bei sich zu haben. Die Kleine war begeistert und sagte sofort ja. Danach holte ich Lena wieder auf unsere Realitätsebene und die Heilsitzung war beendet. Eine glückliche Lena strahlte mich an. In der Nachbesprechung viel Lena noch ein, das es ihr immer sehr schlecht ging, wenn sie ein Krankenhaus betrat. Einmal saß sie nur mit Freunden in einer Kneipe und die Unterhaltung drehte sich um einen Krankenhausaufenthalt. Bei diesem harmlosen Gespräch wurde ihr total übel. Dann viel ihr auch noch ein, dass sie als Schülerin einmal Ohnmächtig wurde, als ein Rettungshubschrauber auf dem Schulgelände landete. Mich wunderte das nicht. Ihr Trauma war tief im Unterbewussten abgespeichert und jedes Mal, wenn sie in die Nähe eines Krankenhauses kam oder sie einen Hubschrauber sah, erinnerte sich ihr Unterbewusstsein an ihre schrecklichen Erlebnisse aus der Vergangenheit.

In solchen Momenten sendete ihr Unterbewusstsein all diese Gefühle, die sie damals hatte, um sie vor dem schrecklichen, was als nächstes passieren könnte, zu warnen. Nach dem Motto: „Denk daran was damals passierte als du ins Krankenhaus kamst oder einen Hubschrauber sahst. Das darf dir nicht noch einmal passieren.“ Ihr Unterbewusstsein war sogar so empfindsam auf dieses Thema, dass es sogar auf ein harmloses Gespräch über einen Krankenhausaufenthalt mit dem Warnsignal reagierte. So einen tiefen Eindruck hatte der Unfall bei der kleinen Lena hinterlassen. Nun, da alles bei der Heilsitzung an die Oberfläche gekommen war sollte Lena keine Probleme mehr mit Kraftlosigkeit haben.

Sobald solch ein Trauma aus dem Unbewussten in unser Bewusstsein aufgestiegen ist, sieht das Unterbewusste keine Veranlassung mehr dazu, ein Warnsignal zu senden. Außerdem gab es nichts mehr energetisch zu deckeln und Lena hatte von jetzt an wieder all ihre Energie zur Verfügung. Sie würde jetzt also wieder voll belastbar sein. Wir beendeten die Sitzung und Lena ließ mir einige Tage später eine Mail zukommen in der stand: “Hallo Marco! Wollte dir heut auch Bericht erstatten. Ich schlafe seit drei Nächten endlich durch! Freu mich sehr darüber! Mir ging es nach der Sitzung auch extrem gut…fühlte mich so leicht…Danke!!!“ Wir sahen uns dann später noch mal, als sie ein 1. Reiki Grad Seminar von mir besuchte, wo sie mir berichtete, dass sie kein Licht mehr zum einschlafen bräuchte. Auch hier wusste das Unterbewusste ja jetzt, dass kein Arzt mehr kommen würde, um das Korsett zu richten. Auch diese Angst hatten wir mit dieser einen Heilsitzung aufdecken und auflösen können.

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Marco Hennings

Geistheiler & Reiki Lehrer in Hamburg

Kontakt:  Geistiges Heilen in Hamburg